Donnerstag, 22 Februar 2024

Brennender Schwertransporter auf der A7 Hamburg-Hannover

(fba) Thieshope. Ein brennender Schwertransporter auf der Autobahn A7 Hamburg-Hannover hat in der Nacht zu Dienstag für einen größeren Feuerwehreinsatz und eine stundenlange Sperrung der Autobahn gesorgt. Gegen kurz nach 1:00 Uhr in der Nacht wurde der Leitstelle zunächst ein brennender LKW zwischen den Anschlussstellen Evendorf und Bispingen in Fahrtrichtung Hannover gemeldet. Diese alarmierte daraufhin die Wehren Evendorf, Egestorf, Sahrendorf-Schätzendorf und den Einsatzleitwagen der FF Bispingen. Weitere Anrufer meldeten dann den LKW auf Höhe der Anschlussstelle Garlstorf, woraufhin die Wehren Garlstorf und Brackel hinzualarmiert wurden. Die ausrückenden Kräfte konnten dann schließlich einen, mit einem über 40 Tonnen schweren Transformatorenhäuschen beladenen und brennenden Schwertransporter zwischen den Anschlussstellen Thieshope und Garlstorf ausfindig machen. Der Brand hatte sich von einem Reifen ausgehend über die Unterseite des Aufliegers ausgebreitet. Insgesamt zwölf der ausgerückten Feuerwehrkräfte gingen mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät vor und löschten den Brand mit mehreren Strahlrohren ab. Um den Brand endgültig ersticken zu können, kamen dabei auch zwei Schaumrohre zum Einsatz. Zur Löschwasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Aufgrund der Größe und Schwere des Transporters und der teils unzugänglichen Brandherde zogen sich die Löscharbeiten über mehrere Stunden bis in die frühen Morgenstunden hin. Für die Löscharbeiten und die anschließenden, aufwändigen Bergungsarbeiten mit zwei Autokränen, musste die Autobahn bis in die Mittagsstunden voll gesperrt werden, was zu größeren Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn und den Umleitungsstrecken sorgte. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Über die Höhe der Sachschäden am Auflieger, der Ladung und der Fahrbahn kann keine Angabe gemacht werden.

Freiwillige Feuerwehr SG Hanstedt
Pressesprecher NORD
Florian Baden

Heißgelaufene LKW-Bremse auf der A7

(mw) Evendorf. Kurz nach neun Uhr am Montagvormittag wurde der Rettungsleitstelle in Winsen ein brennender Lkw auf der A7 in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Evendorf und Bispingen gemeldet. Der zuständige Disponent alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Egestorf, Evendorf, Sahrendorf-Schätzendorf, Garlstorf und den Einsatzleitwagen der FF Hanstedt.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle auf dem Parkplatz „Auegrund“ war zunächst kein Feuer feststellbar. Der Fahrer des Sattelzuges aus Ungarn hatte seine Zugmaschine abgekuppelt und mit einem Feuerlöscher die Flammen im Bereich der Aufliegerachsen abgelöscht. Die FF Egestorf nahm umgehend ein Strahlrohr vor und kühlte die offensichtlich heiß gelaufene Bremse des mit Textilien beladenen Aufliegers. Mit einer Wärmebildkamera wurde fortlaufend die Temperatur des betroffenen Rades überprüft.

Bis auf das Tanklöschfahrzeug der FF Garlstorf, welches das Tanklöschfahrzeug der FF Egestorf mit Wasser versorgte, konnte alle anderen Kräfte die Anfahrt abbrechen bzw. von der Einsatzstelle abrücken.

Text und Fotos: Mathias Wille KPW

Fahrzeugbrand in Evendorf

Am Freitagnachmittag ist in Evendorf, an der Kreuzung der Straßen „Dorfstraße“ und
„Soldbarg“, ein BMW in Brand geraten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Evendorf hatten eine kurze Anfahrt und konnten schnell mit den Löscharbeiten beginnen. Unter schweren Atemschutz gingen die Feuerwehrleute vor. Mit einem Strahlrohr, sowie einem speziellen Löschmittelzusatz wurde der Brand im Motorraum des Fahrzeugs schnell abgelöscht. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit einem Bindemittel aufgenommen. Die Fahrerin und ihr Sohn konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Durch den Brand wurde der Motorraum des PKW erheblich beschädigt. Die Ursache und die Schadenhöhe ermittelt nun die Polizei.

Freiwillige Feuerwehr SG Hanstedt
Pressesprecher SÜD
c/o Jürgen Meyer-Albers

PKW brennt auf der Anschlussstelle Evendorf

Fahrerin konnte ihr Fahrzeug unverletzt verlassen


(jma) Evendorf. Am Mittwochnachmittag, auf der BAB 7, in Fahrtrichtung Süden, bemerkte die Fahrerin eines
BMW, dass etwas mit ihrem Fahrzeug nicht in Ordnung war. Sie konnte den PKW noch bis zur Abfahrt
Evendorf lenken. Kurz darauf kam schon erster Rauch aus dem Motorraum. Die Fahrerin konnte ihr Fahrzeug
unverletzt verlassen. Als die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Evendorf den Einsatzort erreichten,
stand der PKW bereits im Vollbrand. Mit einem Strahlrohr konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell
unter Kontrolle bringen und ablöschen.

Freiwillige Feuerwehr SG Hanstedt
Pressesprecher SÜD
c/o Jürgen Meyer-Albers

ausgelöster Rauchmelder-F2

Am Sonntag wurden die Feuerwehren Egestorf, Evendorf und Sahrendorf/Schätzendorf sowie

der ELW gegen 15:45 Uhr zu einem Feuer nach Egestorf alarmiert.

Dort hatte ein Rauchmelder ausgelöst.

Die Einsatzkräfte fanden verbranntes Essen auf einem Herd vor.

Das Brandgut wurde ins Freie gebracht und der Rauch mit einem Druck-Belüfter

entfernt.

Ein Großfeuer in einem metallverarbeitenden Betrieb in Salzhausen (Lk. Harburg, NDS) hat am Sonntagnachmittag einen Millionenschaden verursacht.

Gegen 16:40 Uhr erreichten mehrere Notrufe die Rettungsleitstelle in Winsen/Luhe. Die Anrufer meldeten eine Explosion und starke Rauchentwicklung in einer Produktionshalle an der Salzhäuser Bahnhofsstraße. Zeitgleich lief bei der Polizei der Alarm einer Einbruchmeldeanlage auf. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Salzhausen, Eyendorf, Gödenstorf/Oelstorf und Garstedt sowie die Drehleiter der Feuerwehr Winsen. Bereits auf der Anfahrt konnten sich die Einsatzkräfte an einer riesigen schwarzen Rauchwolke orientieren, die vom Wind in Bodennähe in Richtung Gödenstorf / Garlstorf geweht wurde. Einsatzleiter Matthias Rehr veranlasste umgehend die Erhöhung der Alarmstufe woraufhin die Feuerwehren Garlstorf, Lübberstedt und Putensen alarmiert wurden.

Vor Ort fanden die ersteintreffenden Kräfte eine etwa 60×30 Meter große in Stahlskelettbauweise errichtete Produktionshalle in Vollbrand vor. Dichter schwarzer Rauch drang aus dem Gebäude; die Flammen schlugen bereits meterhoch in den Himmel. Umgehend wurden Riegelstellungen aufgebaut um das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Im Brandrauch liegende benachbarte Wohnhäuser wurden evakuiert. Über Warn-Apps wie BiWapp und Nina wurde die Bevölkerung in Oelstorf, Gödenstorf und Garlstorf aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gemeindebrandmeister Jörn Petersen übernahm nach seinem Eintreffen die Einsatzleitung und veranlasste die Nachalarmierung der Drehleiter der FF Amelinghausen (Lk.Lüneburg), des Gelenkmastes der Feuerwehr Lüneburg sowie des Gerätewagen-Logistik der FF Evendorf (SG Hanstedt), der mit 2000 Metern B-Schläuchen bestückt ist. In der weiteren Folge wurden mit den Feuerwehren Tangendorf, Toppenstedt, Vierhöfen und Wulfsen aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzträgern auch die letzten Wehren der Samtgemeinde Salzhausen alarmiert. Zudem wurde die Feuerwehr Pattensen (Stadt Winsen) ebenfalls mit Atemschutzträgern nachgefordert. Der Landkreis Harburg entsandte den Fachzug „Spüren und Messen“ der Kreisfeuerwehrbereitschaft, bestehend aus Kräften und Fahrzeugen der Feuerwehren Jesteburg, Stelle und Rade. Zur Versorgung der über 250 Einsatzkräfte rückte der Fachzug „Verpflegung“ mit Kräften aus Buchholz und Kakenstorf nach Salzhausen aus, ebenso wie die Feuerwehr Hörsten (Gemeinde Seevetal), die mit dem AB-Atemschutz des Landkreises anrückte. Aus der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Landkreises kam das Wechselladerfahrzeug mit Schlauchmaterial an die Einsatzstelle. Gemeindebrandmeister Petersen alarmierte zudem die Drohnengruppe des DRK, die der Einsatzleitung Übersichtsbilder der Einsatzstelle in den Einsatzleitwagen überspielte.

Kreisbrandmeister Volker Bellmann und seine Stellvertreter Sven Wolkau und Torsten Lorenzen eilten ebenfalls zur Einsatzstelle und machten sich ein Bild von der Lage. Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick und sein Stellvertreter Martin Heidtmann koordinierten den Einsatz der Fachzüge der Kreisbereitschaft.

Nachdem ein Übergreifen auf Nachbargebäude erfolgreich verhindert worden war, konnte die Brandbekämpfung intensiviert werden. Von drei Seiten wurde über die Hubrettungsgeräte und vom Boden das Feuer bekämpft. Ein Innenangriff war aufgrund der Einsturzgefahr der Halle nicht mehr möglich. Während der Löscharbeiten ereigneten sich mehrere kleinere Explosionen, woraufhin sich die Einsatzkräfte vorübergehend zurückziehen mussten. Schwierigkeiten bereiteten der Feuerwehr außerdem die Außenverkleidung der Halle. Diese bestand aus Metall und bog sich im Brandverlauf nach innen. Hierdurch wurden die Brandstellen vom Löschwasser abgeschirmt. Die Einsatzleitung forderte daraufhin ein Privatunternehmen mit einem Bagger an, der die Außenhaut der Halle an mehreren Stellen entfernte.

Nach etwa vier Stunden war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass die ersten auswärtigen Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Die Feuerwehren Garlstorf und Toppenstedt wurden aus dem Einsatz herausgelöst und bildeten eine Einsatzreserve. Gegen 21:15 Uhr wurden sie zu dem in unmittelbarer Nähe zum Brandort gelegenen Seniorenwohnheim gerufen, wo eine Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Eine Bewohnerin hatte vergessen, eine Herdplatte auszuschalten. Die auf dem Herd stehende Bratpfanne erhitzte sich stark und begann zu qualmen. Nach einer Belüftung der Wohnung konnte hier schnell Entwarnung gegeben werden.

Die Feuerwehr Salzhausen ist an der ursprünglichen Einsatzstelle zurzeit noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, die sich noch über mehrere Stunden hinziehen werden. Nach Angaben des Eigentümers sind in der Halle zahlreiche wertvolle Produktionsmaschinen ein Raub der Flammen geworden. Er schätzt den entstandenen Schaden auf 15-20 Millionen Euro.

Zwei Feuerwehrleute mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.

Mathias Wille
Pressewart
Freiwillige Feuerwehr

der Samtgemeinde Salzhausen

Großbrand in Ollsen

Massiver Feuerwehreinsatz verhindert Ausbreitung


(jma) Ollsen. Am Montagmorgen gegen 03:40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Scheunenbrand in den
Höllenweg nach Ollsen alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten, aufgrund des weithin sichtbaren Feuerscheins,
auf Sicht die Einsatzstelle anfahren. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die ca. 25 Meter mal 20
Meter große Scheune bereits im Vollbrand. Durch die enorme Wärmestrahlung und durch den starken
Funkenflug waren das Wohngebäude, sowie die Nebengebäude gefährdet. Mit einer sogenannten
Riegelstellung aus Strahlrohren wurden die Gebäude geschützt. Sich in der Umgebung des Brandobjekts
befindlichen Gebäude, unter ihnen auch reetgedeckte Häuser, waren durch den Funkenflug ebenfalls
gefährdet. Daher erhöhte die Einsatzleitung das Alarmstichwort. Durch die Einsatzleitzentrale wurden weitere
Feuerwehren nachalarmiert. Neun Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt waren in Ollsen im Einsatz.
Durch den schnellen und massiven Einsatz konnten die Wehren das Ausbreiten auf andere Gebäude
verhindern. Mit 6 C- Strahlrohren, einem B-Strahlrohr und einem Werfer wurden die Flammen bekämpft.
Insgesamt waren 20 Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Die Drohne der Feuerwehr Hanstedt
unterstützte die Einsatzleitung bei der Lageerkundung. Die Scheune brannte komplett nieder. Die sich in der
Scheune befindlichen landwirtschaftliche Geräte, sowie ein elektrisch angetriebener PKW, wurden ein Raub
der Flammen. Mit Hilfe eines Baggers, eines ortsansässigen Unternehmens, wurde das Fahrzeugwrack aus
dem Brandobjekt gezogen. Mit einem Spezialfahrzeug eines Abschleppunternehmens, wurde das Fahrzeug
unter Begleitung von zwei Tanklöschfahrzeugen abtransportiert. Ein Rettungswagen wurde zur Absicherung
der Einsatzkräfte zur Einsatzstelle beordert. Nach etwa 3 Stunden konnten die ersten Feuerwehren wieder in
ihre Stützpunkte zurückkehren. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurden die Brandreste der Scheune mit
dem Bagger auseinandergezogen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Vormittag hinein hin. Verletzt
wurde niemand. Etwa 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr und zahlreiche Polizeikräfte waren vor Ort. Der
Kreisbrandmeister Volker Bellmann und der stellvertretende Kreisbrandmeister Sven Wolkau, sowie der stellv.
Abschnittleiter Jonny Anders, machten an der Einsatzstelle ein Bild von der Lage. Zum Tauschen der
Atemschutzgeräte und der verschmutzten Schläuche rückte der Abrollcontainer „Atemschutz“ und der
Schlauchwechselwagen der Feuerwehr Technischen Zentrale an. Die Brandursache und die Schadenhöhe
ist bisher unklar. Dies ermittelt nun die Polizei.

Freiwillige Feuerwehr SG Hanstedt
Pressesprecher SÜD
c/o Jürgen Meyer-Albers